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Atemphysiotherapie & Körperliches Training nach COVID-19

Auch nach einer leichten COVID-19 Erkrankung haben viele Menschen noch weiterhin Probleme mit der Atmung (Atemnot, Reizhusten, Door-Stop-Phänomen (kein tiefes Durchatmen möglich), ...) oder fühlen sich körperlich erschöpft.  Teilweise kommt es auch zu Komplikationen (Lungenentzündung, Veränderungen im Lungengewebe,...) oder anderen Spätfolgen, die atemphysiotherapeutisch gut und erfolgreich behandelt werden können.

Nach schwerer Erkrankung durch COVID-19 mit Aufenthalt im Krankenhaus, auf der Intensivstation oder nach Beatmung kann es auch notwendig sein durch die Atemphysiotherapie die Atmung wieder zu normalisieren. Nach schwerer Erkrankung mit Lungenversagen (ARDS) und nach ECMO hilft die Atemphysiotherapie bei der Rückkehr ins Leben.

Aus meiner Erfahrung heraus unterstützen besonders Hustenvermeidungstechniken, Selbsthilfetechniken, Zwerchfellaktivierung und Atemtechniken zum Lösen des Door-Stop-Phänomens und zur Atemvertiefung.

Körperliches Training nach COVID-19 ist auch möglich. Mit Unterstützung durch BORG-Skala, Pulsoxymeter, Pulsmessung und Befindlichkeitsfragebogen ist es möglich wieder ein moderates körperliches Training aufzunehmen. Voraussetzung dafür sind eine zweiwöchige Sportpause während der COVID-19-Erkrankung bzw. 4 Wochen bei einer Lungenentzündung und eine vorausgehende ärztliche Untersuchung (Ruhe-EKG, Blutuntersuchung, Ergometrie, Herzultraschall und Lungenfunktion).